FAQ

Wie arbeiten die Klinikclowns der Dachverbands-Mitgliedsvereine?

Die Clowns kommen, falls möglich, immer als Paar und in einem regelmäßigen Turnus (z.B. 14tägig oder 1 mal pro Woche) zum Einsatzort, wo sie sich erst einmal umziehen und eine Übergabe vom Stationspersonal erhalten, damit sie genau wissen, wie die aktuelle Situation in den Kranken- /Seniorenzimmern  aussieht.  An jeder Zimmertür klopfen sie erst an und fragen, ob sie hereinkommen dürfen. Die Clowns sind darin geschult, auf die Stimmung und die Gemütslage der kleinen oder großen Patienten einzugehen, also aus der Improvisation heraus zu handeln. Und so schenken sie bunte Momente in Form von Humor, Spielen, Musik und Fantasie in jedem Zimmer und bringen Ablenkung von Schmerzen und Ängsten.

Wer kann bei Euch Mitglied werden?

Im Dachverband können Vereine Mitglied werden, die Clownsvisiten in therapeutischen Einrichtungen organisieren und dabei die organisatorischen und ethischen  Voraussetzungen des Dachverbandes erfüllen und außerdem die Bereitschaft mitbringen, aktiv im Dachverband mitzuarbeiten. Die Vereine können sich schriftlich bewerben.

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Wie kann ich Klinikclown werden?

Ausgebildete Künstler wie Clowns, Sänger, Schauspieler oder Tänzer können sich direkt bei einem der Mitgliedsvereine bewerben. Bei genereller Eignung folgt erst eine Hospitanz-Phase gemeinsam mit bereits erfahrenen Clowns, bevor der erste Einsatz als Klinikclown erfolgt.

Der Dachverband  empfiehlt  als Basis eine Clownsausbildung, z.B.  in einer der folgenden Schulen: „Die Kunst des Stolperns“ in Freising (www.kunstdesstolperns.de), die staatlich anerkannte Berufsfachschule für Clowns in Hofheim-Lorsbach, die auch berufsbegleitende Ausbildungen im Programm hat (www.clownschule.de) oder die Schule für Tanz, Clown und Theater in Hannover (www.tut-hannover.de);

Könnt Ihr uns helfen,  Klinikclowns für Einsätze in einer Klinik bei uns in der Nähe zu organisieren?

Bei Anfragen von Kliniken und anderen therapeutischen Einrichtungen in Deutschland kann der Dachverband nur den Kontakt zu den Mitgliedsvereinen, die in der Nähe sind, oder auch zu anderen Klinikclownsvereinen, soweit bekannt,  herstellen. Die gesamte Absprache und Organisation regelmäßiger Visiten oder auch Schnupper-Visiten zum Kennenlernen  erfolgt über den regionalen Verein. 

Arbeiten die Clowns in Euren Vereinen ehrenamtlich?

Nein, die professionell ausgebildeten Clowns erhalten für ihren Einsatz in einer Klinik, einem Seniorenheim oder einer Einrichtung für behinderte Menschen ein Honorar von dem Verein, für den sie tätig sind.

Wie finanziert sich der Dachverband?

Der Dachverband finanziert sich ausschließlich aus Spenden, Sponsoring und Benefizveranstaltungen. Ein großes Ziel des Dachverbandes ist es aber, in Zukunft auch staatliche Mittel für die Arbeit von Klinikclowns  zu erhalten, wie dies in anderen Ländern, z.B. in Irland, England, Belgien und Holland bereits üblich ist.

Können wir bei Euch Clowns für Veranstaltungen wie Kinderfeste buchen?

Zu Veranstaltungen, bei denen Spendenaktionen für die  Arbeit der Clowns im Dachverband stattfinden,  können Clowns entsendet werden, sofern die Spendeneinnahmen die Ausgaben des Vereines in ausreichendem Maß übersteigen.

Für private Kindergeburtstage kann man die Clowns des Dachverbandes nicht buchen, sondern sollte hierfür direkt bei den Clowns, die meist auch als freischaffende Künstler arbeiten, anfragen.

Wie können wir Euch unterstützen?

Jede Spende hilft uns, weiterhin Clownsvisiten in Kinderkliniken, Seniorenheimen, geriatrischen Stationen und Einrichtungen für behinderte Menschen möglich zu machen. Vielleicht haben Sie auch einen bestimmten Anlass  für eine Spende oder Benefizaktion zu unseren Gunsten, z.B. eine Geburtstagsfeier oder ein Firmenjubiläum.

 


"Die Clownvisiten führen meiner Meinung nach ganz eindeutig zu einer ganz wesentlichen Ent-
spannung der Stresssituation, welcher die Kinder während eines Krankenhausaufenthalts ausge-
setzt sind. Die Lockerung der Atmosphäre und der Abbau von Ängsten bei den Kindern er-
leichtert auch dem Team der Ärzte und des Pflegepersonals ganz wesentlich die medizinische Behandlung unserer kleinen Patienten."

Prof. Dr. Hofbeck,
Ärztlicher Direktor Kinderheilkunde II der Universitätskinderklinik Tübingen

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